Die Leipziger Buchmesse 2016 - Ein Fest für Buchverrückte

23.03.2016 11:28

Hallo liebe Leseratten,
nun ist sie schon wieder vorbei die Buchmesse in Leipzig. Vom 17. März bis 20. März 2016 trafen sich in Leipzig Das Who-is-Who der deutschen Bücherszene, von Verlagen über Autoren und natürlich mit vielen Buchliebhabern, Nerds und anderen verrückten Menschen. Da durfte ich natürlich nicht fehlen ;-). Ich war vom Freitag, den 18. März bis Samstag den 19. März zu Besuch und habe viele tolle Menschen getroffen. Alle Bilder die ich euch einblende sind vom Samstag, Freitag habe ich vor lauter schnattern vergessen welche zu schießen :-( 

Am Freitag kam ich um 12:00 Uhr auf der Messe an. Der erste Eindruck viele Schulklassen, aber sonst nicht allzu viel los. Um 12:30 traf ich die Autorin Christine Lawens („Weit hinter dem Horizont“), zusammen machten wir die Messe unsicher, mehr oder weniger, denn die meiste Zeit haben wir geschnattert. Um ehrlich zu sein habe ich Freitag gar nicht so die Stände begutachtet sondern ich habe das Glück einige Autoren treffen zu können und sogar einer Lesung konnte ich lauschen. Zuerst durfte ich sehr kurz Anke Höhl-Kayser („Mondlicht in deinen Augen“) endlich persönlich kennenlernen. Die Autorin Tanja Neise hat mir Marah Woolf („Bookless") vorgestellt und ich habe mir ein Autogramm geben lassen.
Um halb zwei habe ich dann einer Lesung von Karina Reiß („Blutrune“), Tanja Neise („Der Orden der weißen Orchidee: Die Erbin“ und Pea Jung („Clara: Finstere Vergangenheit“). Alle drei schreiben Romanas Bücher. Jede hat kurz ihr buch vorgestellt und eine kleine Stelle gelesen. Ich persönlich würde mir noch einmal eine abendfüllende Lesung der drei Damen in Berlin wünschen, so genug geschwärmt.

Nachdem ich mich von Christine verabschiedet hatte, drehte ich erst noch eine Runde durch die berühmt berüchtigte Halle 1. Das ist die Halle der ComicCon, speziell für Mangafans und Animeemenschen. Entsprechend bunt ging es dort auch zu und die Cosplayer haben sich auch wieder alle Mühe mit ihren Kostümen gegeben.
Weil ich mir dachte das es in der Halle 2, der Kinder- und Jugendbuchhalle, am Samstag sehr voll wird, war diese mein letztes Ziel für Freitag. Insbesondere wollte ich den Magellan Verlag besuchen und traf dort sehr nette Mitarbeiterinnen, mit einem vielleicht positiven Ausgang für mich. Sie hatten übrigens einen tollen Stand
Dann hieß es auch schon Abschied nehmen für Freitag bis morgen. 

Samstag ging es für mich wieder um 12 Uhr los. Bewaffnet mit einem Lageplan machte ich mich auf die Suche nach für mich interessante Verlage. Angefangen bei Diogenes über Suhrkamp / Insel zum Aufbau Verlag über Kiwi und C.H. Beck, das Ende markierte dann der Knaus Verlag. Beim C. H. Beck Verlag durfte ich mir ein gratis Exemplar von „Memory Wall“ von Anthony Doerr. Dies wurde anscheinend speziell für die Messe in einer anderen Auflage gedruckt. Auffällig war für mich das grade die großen Verlage sehr schlicht daher kamen, natürlich bildeten Droemer und Knaur, sowie Randomhouse die große Ausnahme, diese waren sehr gemütlich. Aber besonders dadurch das viele Verlage so schlicht waren, kamen die kleinen Stände gut zur Geltung, ein Hingucker war der Stand von Halle (Saale), diese haben ein Bahnabteil zum Lesen und Entspannen nachgebaut. Generell empfand ich alle Stände geräumiger und mit den vielen Leseinseln und anderen Fleckchen gab es sehr viel zu entdecken. Ein besonderes Highlight am Samstag war „Das Meet and Greet der Sofa-Autoren“ dort habe ich einfach ganz tolle Menschen getroffen und mir so einige Autogramme geholt.
Ganz toll fand ich auch den Stan der evangelischen Kirche, dort konnte man eigene Sätze per Hand setzen und drucken.
Nachdem ich mir noch etwas zu schlemmen und trinken gegönnt habe war der Tag auch schon wieder vorbei. Dies Jahr war das Essen wesentlich billiger aber es gab viel mehr Auswahl, was bedeutete das es in jeder Halle ein Fressmeile gab. Mir persönlich war das etwas zuviel. Irgendwie fand ich die Messe dieses Jahr nicht so überlaufen wie sonst, im Gegenteil man konnte sich bequem bewegen bis auf wo eine Halle in die Andere übergeht.

Eine Sache die mich echt geärgert hat war, dass es nur Internet gab wenn man Internet haben wollte dann musste man sich in der Nähe einer Wlan-Insel aufhalten, so war es leider schlecht möglich etwas von unterwegs zu posten.

Auch wenn ich dieses Jahrein thematischen Schwerpunkt auf der LBM ausmachen konnte, war es trotzdem gelungen. Neben vielen tollen Messemitbringseln habe ich einfach nur tolle Menschen kennenlernen dürfen und ich freue mich schon jetzt auf die Leipziger Buchmesse 2017 und auf viele super Menschen.

 

Auf Wiedersehen Messe bis zum nächsten Jahr!

 

 

 

 

Links zum Artikel:
Christine Lawens: Homepage
Anke Höhl-Kayser: Homepage
Marah Woolf: Homepage
Karina Reiß: Homepage
Pea Jung: Homepage
Tanja Neise: Homepage
Anthony Doerr: Memory Wall