Die Seelen der Nacht (1/3) von Deborah Harkness

21.01.2015 19:01

Die Seelen der Nacht erschien 2011 im Blanvalet Verlag und hat 800 Seiten.

Inhalt:

Diana Bischop ist Historikerin und Hexe, wobei sie versucht ihr mystisches Erbe weitgehend zu unterdrücken. Als sie eines Tages in der Universitätsbibliothek Bodleian in Oxford auf das verzauberte Manuskript Ashmole 782 stößt, beginnt ein wilde Verfolgungsjagd bei der sie von dem Naturwissenschaftler und Vampir Matthew Clairmont beschützt und unterstützt wird. Eine Jagd durch Zeit und Raum sowie die Geschichte beginnt.

Meine Meinung:

Harkness ist selbst Historikerin und hat sich gefragt welche Berufe Vampire, Hexen und Dämonen nachgehen würden. Aus dieser Überlegung ist einen atemberaubende, flüssig zu lesende und überaus spannende Geschichte entstanden, die mich oft zum Weinen und zum Lachen gebracht hat. Die komplizierten biologischen Verkettungen (ich hasse Chemie und Biologie) sind in dem Buch einfach so gut erklärt, dass selbst ein Biologietrottel wie ich die Zusammenhänge ohne große Schwierigkeiten verstanden hat. Gepaart mit Dianas Liebe zur Geschichte und Matthews 1500 Jahren an Lebenserfahrungen lassen Geschichte rasant und lebendig wirken.

Nicht nur Matthew und Diana sind detailreich und in allen Facetten ausgearbeitet worden sondern auch alle andern mehr oder minder liebenswürdigen Charaktere dieser Story. Da gibt es zum einen den etwas schrullig wirkenden schwulen Dämon (Matthews bester Freund), der ein gutes Händchen für Finanzen hat und zum anderen Dianas Tanten, die unbedingt wollen, dass sie ihr Hexenblut auslebt.

Absolut mitgerissen haben mich auch Matthews Lebensgeschichte die von seiner "Mutter " erzählt wird.

Der ganze Roman "Die Seelen der Nacht" wirkt dicht und absolut atmosphärisch, dass er einfach nur fesselnd ist. Es gibt keinen Vergleich zu den Bis(s)-Bänden von Stephanie Meyer.