"Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley (1. Teil, der Sevensistersreihe)

30.03.2015 11:56

Lucinda Riley ist eine meiner liebsten Autoren, aus diesem Grund konnte ich mir es nicht nehmen lassen, mir sofort den Auftakt von Lucindas erster Reihe zu zulegen. Erschienen sind "Die sieben Schwestern" ist bei Goldmann erschienen und hat 544 Seiten.
 

Inhalt:
Maia ist die älteste von sieben Schwestern, die alle adoptiert sind. Als der Adoptivvater Papa Salt stirbt erhält jede Schwester einen Brief und einen Hinweis über ihre Herkunft. Die verschlossene Maia beginnt sich zu fragen wo ihre Wurzeln sind. Sie reist nach Rio de Janeiro um dort ihre Geburtstätte besuchen. Mit Hilfe des atraktiven Schriftstellers und Historikers Floriano Quintelas. Zusammen stoßen sie auf ein tragisches Familiengeheimnis um Maias Urgroßmutter Izabella. Wer ist Maia wirklich? Und was hat Papa Salt mit ihrer Geschichte zu tun?

Meine Meinung:
Von der ersten Seite an haben mich "Die sieben Schwestern" gefangen genommen. Zusammen mit Maia lernte ich "Atlantis" kennen und natürlich das Lebensgeheimnis um Papa Salt. Als Maia sich entschloss nach Rio de Janero zu reisen, war ich sofort von dem heißen, bunten Leben dort begeistert. "Die sieben Schwestern" zeichnen sich besonders durch lebhafte, bunte Beschreibungen aus, man glaubt die Hitze auf der Haut zu spüren und die Lebensfreude zu hören. 
Die Charakter waren  gut und tiefsinnig ausgearbeitet, soweit es die beiden Protagonistinen Maia und Izabla betrifft. Leider fand ich die männlichen Hauptcharaktere und Nebenchaktere nicht so gut ausgearbeitet, von dem einen oder anderen hätte ich gern etwas mehr erfahren.
Auch wenn der Roman etwas anders ist als die anderen Luncinda Riley Romane im Bezug auf seinen Zeitebenden, hier wird in zwei Zeitebenden erzählt, aber nur Mayas Geschichte und ein Stück der Geschichte ihrer Urgroßmutter Izablla. Ungewohnter Weise geht Izabellas Geschichte nur etwa über zwei Jahre. Erzählt wird dabei ihr Leben als Tochter eines Neureichen und ihre Sehnsucht nach Freiheit. Bels Geschichte ist auf dem ersten Blick längst nicht so spannend wie man das sonst so von der irischen Autorin gewöhnt ist. Grade diese genaue Beschreibung von Bels Leben macht ihre Geschichte um realistischer.
Der Schreibstil ist wie Lucinda gewohnt flüssig, leicht und einfach wundervoll.
Abschließend zu dem ersten Teil der "Seven-Sisters-Reihe" ein toller Auftakt der aber noch sehr viele Fragen offen lässt. Es wird dem Leser nur Ansatzweise klar wer Pa Salt wirklich war. Gar nicht klar wurde mir wer die siebte Schwester ist und wann diese in das Leben der anderen treten soll. Klar ist nur das es eine geben muss. Ich liebe Bels Geschichte auch Maias war sehr interessant. Ich erwarte Sehnsüchtig den zweiten Teil der Reihe.

Für alle Lucinda Riley Fans sind "Die sieben Schwestern" ein Muss. Alle Anderen sollten es sich einmal genauer ansehen.


Links zum Buch:
Goldmann Verlag: Die sieben Schwestern
Amazon: Die sieben Schwestern